Was ist Psychotherapie?

Der Begriff Psychotherapie bedeutet soviel wie „die Behandlung der Seele“ und steht für das gezielte Behandeln von psychischen Problemen und den psychischen Folgen körperlicher Erkrankungen. Eine Psychotherapie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns und damit verbundenen Erkrankungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Zwängen oder psychosomatischen Erkrankungen.

 

Ziel ist es, im Verlauf der Behandlung mittels bestimmter Verfahren, Methoden oder Techniken den Leidensdruck zu reduzieren und die Gesundheit des Patienten wiederherzustellen.

 

Der Einsatz psychotherapeutischer Verfahren erweist sich auch als Ergänzung zu medizinischen Behandlungen und organischen Störungen (z.B. chronischen Erkrankungen, bei starken Schmerzzuständen, Herz-Kreislauferkrankungen oder neurologischen Erkrankungen) als sinnvoll.

Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

„Wie kann ich meine Angst bewältigen?“

„Ich komme aus meinem Stimmungstief nicht mehr heraus!“

„Der Stress im Beruf frisst mich auf!“

„Was kann ich gegen meine andauerenden Schmerzen tun?“

 

Wer unter seelischen Problemen leidet und es aus eigener Kraft nicht schafft, diese zu bewältigen, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um eine Chronifizierung zu vermeiden.  Dies trifft ebenso auf körperliche Erkrankungen zu. Insbesondere gilt, wenn die Probleme beziehungsweise Beschwerden sich kontinuierlich verschlimmern, schon über einen längeren Zeitraum bestehen oder eine Beeinträchtigung der Alltagbewältigung zur Folge haben, ist eine therapeutische Unterstütung indiziert.

 

Der Erfolg der Psychotherapie ist abhängig von der Qualität der Beziehung zwischen Patient und Therapeut, aber auch von der Bereitschaft, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzten und an diesen mit Unterstützung des Behandlers zu arbeiten.